Aus der Bildungsreihe für VFDS-Mitglieder

 
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 stand am 12. Februar 2003
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Erste Untersuchungsergebnisse – STONEHENGE (Oder: Was wirklich geschah)
 

GeoGesch ‑ die neue Abteilung im VFDS

Was ist GeoGesch? GeoGesch ist die Abteilung im VFDS, die sich mit geologischen und geschichtlichen Ereignissen in und um Steinbeck befasst.
 

Fachvortrag am 1. April 2003 vom Jurr. Offz. Werner Quast:
 

Erste Untersuchungsergebnisse – STONEHENGE (Oder: Was wirklich geschah)

Zunächst kann verwiesen werden auf die wissenschaftliche Untersuchung unseres Kapitäns Peter.

 

Wir erinnern uns:

Steinbeck war schon immer das Zentrum der christlichen Seefahrt. Peter hatte damals in seinem Referat einen lückenlosen Beweis erbracht. Wir können uns also heute ersparen, hier weitere Ausführungen zu machen. GeoGesch hat statt dessen andere Untersuchungen angestellt und Erstaunliches herausgefunden.

Blicken wir zurück in die graue Vorzeit. Im Jahre 2201 vor Christus ‑ also vor schlapp 4000 Jahren ‑ gab es bereits Steinbeck. Steinbeck ‑ unser St. Einbeck ‑ hatte damals 98 Einwohner. Davon waren 38 Seefahrer, 28 Ehefrauen, 12 Kinder, 19 Omas und Opas und 1 Großgastronom. (Anm.: Der hieß „Stövherr"). Wenn wir Prostitution, Kinderarbeit und die Gastronomie ausschlies-sen, blieb als einzige Einnahmequelle die Seefahrt. Anders formuliert: Sie waren Piraten. Es gibt eindeutige Fundstücke. Diese Fundstücke belegen, dass schon damals kleine Lastruderboote auf der Seeve überfallen und geplündert worden sind, u. z. mittels Steinwurf vom Ufer. Jetzt wird ein Findling gezeigt und erklärt, dass mit genau diesem Stein so manches Lastruderboot auf der Seeve von den Steinbecker Piraten „platt" gemacht wurde; es handelt sich unzweifelhaft um ein Unikat, welches nach Abschluss der Untersuchungen einem breiten Publikum ich denke da an eine Schenkung an das Helms‑Museum zugänglich gemacht werden wird. Nach dem Beutezug immer die gleiche Zeremonie: Flucht nach Steinbeck und anschließende Gelage beim Stövherr-Wirt. Die Beute blieb als Zeche mindestens zur Hälfte beim Großgastronom.

Die nautischen Erfahrungen wuchsen. Erste Piratenübergriffe bis nach Hamburg und Helgoland. Stichwort „Hamburg", damals noch „Hammaburg": GeoGesch untersucht natürlich auch die Frage, ob Stoertebeckers Stammbaum bis nach Steinbeck reicht. Das bleibt aber einem weiteren Referat aus der GeoGeschEcke vorbehalten.

Die Piraten mauserten sich zu echten Seefahrern. Die Steinbecker wurden auch die „Beherrscher der Nordsee" genannt. Da sie seinerzeit nicht gerade zimperlich vorgingen, kommt daher auch der Begriff „Mordsee". Aufgrund ihrer Erfolge auf dem Geschäftszweig der Piraterie neigten die Steinbecker leider zum Größenwahn. Es kam ihnen tatsächlich in den Sinn, nach Britannien rüber zumachen. Dort wollten sie eine Zweigniederlassung ihrer Piratenabteilung aufmachen, um die Umsätze zu steigern. Ob diese Idee auf den Großgastronom zurückgeht, ist nicht überliefert.

Bei ihrer Überfahrt haben die wagemutigen Steinbecker natürlich die Vorgänger von HO oder MO getrunken bzw. wenn ich ehrlich bin, eigentlich fast bis zur Besinnungslosigkeit gesoffen. So sind sie volltrunken an der Küste Englands gelandet (mehr zerschellt an den Klippen). Diese armen Kerle: Nichts mehr zu saufen und das Boot zerschellt. Als sich alle Mann an das Ufer gerettet hatten, gab der Kapitän folgende Befehle:

1. Wir müssen zum Überleben HO oder MO besorgen.

2. Zur Warnung nachfolgender Seefahrer bauen wir einen Leuchtturm.

Also machten die los und suchten eine Kneipe. Sie haben weit und breit nichts gefunden. Sie drangen immer weiter in das Landesinnere vor. (Der Weg wird auf der Landkarte gezeigt). Nach mehreren Tagen anstren-genden Marsches entdeckten sie in der Ferne ein Licht. Hoffnung kam auf. Es könnte eine Kneipe sein, vielleicht so gemütlich wie zu Hause bei ihrem Großgastronom.

 

Mit letzter Kraft und fast verdurstet kamen sie bei dem Licht an. Es war eine Kneipe. Sofort flossen unzählige Runden HO oder MO!

Im Morgengrauen fiel es dem Kapitän wieder ein: Sein erster Befehl wurde befolgt. Jetzt galt es einen Leuchtturm zu bauen. Besoffen wie sie waren, begannen sie mit dem Bau genau dort, wo sie waren und beförderten den Kneipenwirt zum Leuchtturmwärter. Gut, das Vorhaben als Solches war in Ordnung, auch wenn es nicht wirklich in Küstennähe stattfand. (Blick auf die Landkarte).

Wie sieht nun ein typischer Leuchtturm aus? Klar, er ist rund und hoch! Rund haben die Jungs hingekriegt; die erste Reihe Steine wurde kreisrund hingelegt. Aber was war das für eine Plackerei. Ständig schwerste Steine schleppen bis zum Umfallen. Wegen dieser Schufterei war die Mannschaft eines Tages richtig sauer und drohte dem Kapitän mit Meuterei! Kurz vor der Eskalation kam sein rettendes Kommando: „Das langt!" Wir hängen an den höchsten Stein eine Laterne. Der Leuchtturm ist damit fertig!" Daraufhin verschwanden alle in die Kneipe. Was blieb ist die runde Reihe Steine. Ihr kennt sie alle: Stonehenge! Das bedeutendste prähistorische Bauwerk Europas. Gilt auch als Wunder Britanniens!

Was gab es nicht alles für Theorien über den Sinn dieses Bauwerks:
 

‑ Grabstätte ‑ altertümliches Observatorium ‑ Tagungsstätte der Druiden

 

Alles Quatsch!  Es war ein Leuchtturmbau Steinbecker Piraten!!

 

Übrigens liefert auch die BILD-Zeitung den Beweis! BILD fragt( siehe oben): „Wird Stonehenge bald STEINHENGE heißen? Der nächste Schritt ist natürlich klar. GeoGesch arbeitet mit Nachdruck daran, nicht auf halber Strecke stehen zu bleiben: Der richtige Name muss dem wahren Geschichtsverlauf entsprechend lauten:

STEINBECKHENGE.


Wenn diese korrekte Namensgebung erfolgt ist, wird GeoGesch wieder berichten.

 
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